Bang & Olufsen

Bang & Olufsen
Foto: Bang & Olufsen

Ein Name, der untrennbar mit dänischem Design verbunden ist: Bang & Olufsen. Die Edel-Hifi-Marke wurde vor 94 Jahren gegründet und produziert Musikanlagen und Fernseher, die zu den schönsten, aber auch zu den teuersten der Welt gehören.

Fotos: Bang & Olufsen

1925: Peter Bang & Svend Olufsen

Angefangen hat alles 1925 im dänischen Quistrup in der Nähe des Städtchens Struer im Nordwesten von Jütland. Die beiden jungen Ingenieure Peter Bang und Svend Olufsen, die sich im Studium in Århus kennengelernt hatten, begannen auf dem Gutshof der Familie Olufsen an der Produktion von Radiogeräten herumzutüfteln.

Foto: Bang & Olufsen

1926: Eliminator - der erste Radioempfänger mit Stromanschluss

Das erste kommerzielle Produkt war der Eliminator - ein Radioempfänger, der direkt an das Stromnetz angeschlossen wurde. Damals war es üblich, dass solche Geräte mit schweren Batterien betrieben wurden. Das Gerät wurde den beiden Dänen aus den Händen gerissen. Beflügelt vom Erfolg bauten Bang & Olufsen ihr Geschäft aus und gründeten in Struer eine eigene Fabrik.

Foto: Bang & Olufsen

Hyperbo 5RG

1934 entstand das Klangmöbel aus der B&O-Schmiede, das Designgeschichte schrieb: Inspiriert von der Bauhaus-Bewegung und dem Schreibtischstuhl von Marcel Breuer entstand Hyperbo 5RG, das nicht nur Radio, Plattenspieler und Lautsprecher in einem Gerät verband, sondern das mit seiner asymmetrischen Form und einem Metallgestell auch optisch seiner Zeit voraus war.

Foto: Bang & Olufsen

1939: Der erste Beo

1939 wurde Beolit eingeführt. Es war das erste Radio, das ganz aus Bakelit gepresst war, und das erste Gerät, für das der Name Beo verwendet wurde. Mittlerweile ist der Hersteller bei Beolit 17 angekommen. Dem kanisterartigen Retrodesign bleibt auch die neueste Generation treu.

Foto: lauritz.com

1945: Fabrik fliegt in die Luft

Während des 2. Weltkriegs lehnen Bang & Olufsen die Kooperation mit Nazideutschland ab. Sie unterstützen den dänischen Widerstand, und bekommen dafür die Quittung. In der Nacht vom 14. auf den 15. Januar jagen dänische Nazi-Kollaborateure die Fabrik in die Luft. 1945 nach der Befreiung konnte das Werk in Struer zügig wieder aufgebaut werden.

Vorsprung durch Design und Technik

1950 stellt Bang & Olufsen den ersten Prototypen eines Fernsehers vor. Das erste Serienmodell 508 S ging 1952 in Produktion - schon damals waren Bild und Sound State-of-the-Art.
1964 kam der Beomaster 900 auf den Markt. Ein Radiogerät, das mit Transistortechnik und flachem Design innovativ und richtungsweisend war. Für die Beomaster-Geräte wurde Bang & Olufsen mit zahlreichen Preisen geehrt. Damit legte das Unternehmen auch den Grundstein für die Internationalisierung des Geschäfts. Heute kann man die alten B&O-Geräte mit etwas Glück bei lauritz.com ersteigern.

Foto: Bang & Olufsen

Museum of Modern Art

1978 widmete das New Yorker Museum of Modern Art Bang & Olufsen eine eigene Ausstellung. Elf Geräte werden mittlerweile in der permanenten Design Collection gezeigt.

Maßstäbe setzt Bang & Olufsen auch heute noch. FASMAS ist so begeistert von den begehrten Lifestyle-Produkten, dass die Kunden Bang & Olufsen-Geräte im neuen FASMAS-Shop auf Sylt entdecken und kaufen können.

FASMAS
Neue Straße 6 / Neue Mitte
25980 Sylt / Westerland.
Telefon. 04651 / 2007448. Öffnungszeiten. Mo-So 10 - 19 Uhr

Ausflugstipp:
Wer in der Region um den Limfjord Urlaub macht, dem empfehlen wir
das Bang & Olufsen-Museum in Struer. Auf 1000 Quadratmetern wird aus mehr als 80 Jahren Technikgeschichte von Bang & Olufsen erzählt. Beginnend bei den bescheidenen Anfängen in den 1920ern bis zur heutigen Zeit.

Struer B&O Museum
Søndergade 23
7600 Struer
http://struermuseummain.siteconnect.dk/b-o-museum

B&O Aarhus C Store Torv
Store Torv 16
8000 Aarhus C
https://boaarhus.dk/

Foto: Bang & Olufsen

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