Der perfekte Tisch

Der perfekte Tisch

Gibt es einen perfekten Tisch?

Wenn ja, wie sieht er aus? Für welche Bedürfnisse muss er passen? Wie teuer darf er sein? Wie lange soll er halten? Wo fange ich an? Ganz einfach mit der Frage: Wie lange nutze ich einen Tisch?

Die Antwort scheint ganz simpel: Ein Tisch ist immer noch da, wenn ich schon längst gegangen bin, hält die Stellung während ich fort bin und steht noch genauso unerschütterlich dort wo ich ihn zurückgelassen habe, wenn ich zurückkomme. Kurzum: Auf einen Tisch ist Verlass.

Ein Tisch ist ein unerschütterliches Möbelstück. Selbst wenn er mal wackelt, bleibt er doch an Ort und stelle. Er ist das Zentrum des täglichen Lebens. Er ist die Versinnbildlichung der Beständigkeit in unserer modernen Welt und ein Ort für Gemeinschaft. Dort kann ich Freunde einladen, mit mir eine Tasse Kaffee oder ein Bier zu trinken. Dort werden WG-Spaghetti mit Ketchup angerichtet, Bier-Pong gespielt und das Candle-Light-Dinner mit seinem Lieblingsmenschen genossen.

Es wird gebastelt um ihn stabiler zu machen, Erweiterungen mit dem Wäschetrockner gebaut um ihn zu vergrößern, weil der Platz nicht ausreicht und er wird neu lackiert, um ihn nicht eintauschen zu müssen, nach dem Umzug. Denn: Einen Tisch, tauscht man nicht einfach aus.

Ein Tisch ist ein Erinnerungsstück an längst verflossene, und ein Sinnbild für neue Lebensabschnitte. Er ist Multifunktional und kann vom Schreibtisch, zum Esstisch, zum Basteltisch bis hin zur Liegefläche im Eiltempo umfunktioniert werden. Dort Erzählen sich Familien ihre Tagesgeschehnisse und die Kinder sauen ihn so leidenschaftlich voll, wenn es das Erste mal Nudeln mit Tomatensoße gibt. Die Erste Milch wird darauf verschüttet und die Tageszeitung unter Wasser gesetzt.

Hier haben drei Generationen gesessen und sich von Uroma Geschichten angehört die man sonst nur in der Bücherei findet. Es werden Verabredungen getroffen und der Familienrat tagt dort. Ein Tisch hat schon alles gesehen. Man kann ihm alles anvertrauen. Ein Tisch ist eckig, rund, oval. Er ist aus Kunststoff, aus Metall, aus Glas, aus Holz. Er wird dekoriert und mit Tischdecken angezogen. Er wird geschützt und behütet. Er ist das Zentrum jeder Party - denn die finden meistens in der Küche statt. Er verbindet Menschen und kreiert Freundschaften. Er ist der ruhige Diplomat, selbst wenn er mal gehauen wird. Und er passt immer in dein leben.

Besonders in der Zeit um Festtage und Feierlichkeiten, wird die Bedeutung des Tisches einmal mehr hervorgehoben. Denn er ist so flexibel.

Zum Beispiel richtet man sich ein, auf Weihnachten mit der Familie. Schwups benötigt man Platz für acht Personen. Dann kommt der Anruf, dass der Onkel mit den Kindern es nicht schafft. Und schon ist man wieder zu viert. Man lädt einen Freund ein, weil man mitbekommen hat, dass er sonst alleine ist. Fünf Plätze sind kein Problem. Dann sagen die großen Kinder ab, weil man doch noch ein Projekt über die Feiertage fertig bekommen muss und schon sind es nur noch drei. Heiligabend, der Freund ist schon da, man trinkt Punsch und möchte gerade zum Essen übergehen, da klingelt es an der Haustüre.

Der Onkel und die Kinder rufen laut „Überraschung“ und stürmen ins Haus. Beim schließen der Türe entdeckt man eine bekannte Person in Begleitung, die gerade aus dem Fahrzeug steigen und schon ist die ganze Familie doch wieder beisammen. Zack sechs Personen mehr eingedeckt. Gott sei dank bereitet man immer zu viel vor. Ein Tisch kann eben nie zu klein sein. Auf ihn ist immer Verlass und man wird sich noch ewig auf ihn verlassen können.

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