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Design made in Dänemark

Design made in Dänemark

STINE PRANG
Stine Prang ist eine der Kreativen, die Möbel für Fasmas entwirft. Die dänische Designerin über Inspirationen, Trends und die neue Möbelkollektion, die sie für uns gestaltet hat.

Stine, aus deiner Feder stammt die neue Fasmas-Kollektion København mit Möbeln im Retro-Look. Was war die Idee dahinter?

København ist eine Huldigung an die großen Architekten im goldenen Zeitalter des dänischen Möbeldesigns, allerdings mit einem zeitgemäßen und modernen Touch. Dänemark war
immer schon bekannt für sein exzellentes Möbeldesign, die
neue Fasmas-Kollektion baut auf dieser Tradition auf und verbindet sie mit aktuellen Trends. Sozusagen Klassiker im neuen Gewand.

Kreativität scheint dir im Blut zu liegen. Wolltest du immer schon Designerin werden?

Als kleines Mädchen habe ich schon für mein Puppenhaus Möbel aus Pappe und Papier gebastelt. Das hat mich viel mehr interessiert, als mit den Puppen zu spielen. Eigentlich war ich immer schon ziemlich kreativ, ich wusste nur nicht, dass ich diese Fähigkeit auch für die Designindustrie einsetzen kann, bis ich auf Krabbesholm war. Das ist eine dänische Schule, die auf Kunst, Architektur und Design spezialisiert ist. Auf dieser Schule wurde ich sehr gefördert, so dass ich es von dort auf die Royal Danish Academy of Fine Arts geschafft habe.

Was fasziniert dich am meisten an deinem Job?

Es ist total spannend zu sehen, wie die eigenen Gedanken und Ideen, die du auf ein Stück Papier zeichnest, zu realen Produkten und Möbeln werden. Ich liebe diesen Design-Prozess, wenn am Anfang alles möglich ist und am Ende etwas dabei herauskommt, was es nicht gab, bis du es kreiert hast.

Woher bekommst du die Ideen für deine Entwürfe?

Es gibt viele Dinge, die mich inspirieren - die Natur, die Architektur, aber auch das alltägliche Bedürfnis von Menschen nach Behaglichkeit, das in Skandinavien Tradition hat. Jeder meiner Entwürfe ist dafür gedacht, das Zuhause praktischer, aber auch schöner zu gestalten. Ich reise außerdem jedes Jahr zu verschiedenen Messen in Europa, um ein konkretes Gespür für die aktuellen Trends, Farben und Materialien zu bekommen. Das ist wichtig, um up to date zu bleiben.

Welches sind aktuell die großen Interior-Trends? Und was kommt als nächstes?

Minimalistische Elemente sind gerade angesagt, abgetönte Farben, natürliche Materialien. Wir holen uns aktuell die Natur mit Pflanzen, Holz und Korbmöbeln ins Haus. Daneben sind Marmor, Messing und Samt angesagt. Der Verbraucher legt auch immer mehr Wert auf Nachhaltigkeit. Er will auch wissen, woher die Möbel kommen. Organische Materialien sind gefragt, dabei geht es immer mehr um die Haptik. Wie fühlt sich der Holztisch oder der Teppich an? Was die Farben betrifft kommen langsam wieder wärmere Töne. Der Scandi-Look, der uns schon seit vielen Jahren begleitet, bleibt mit seiner Leichtigkeit und seinem Minimalismus weiter im Trend. Er bekommt allerdings einen etwas wärmeren und weicheren Touch - etwa mit organischen Formen.

Scandi-Design - die ganze Welt ist verrückt danach. Woran liegt das?

Skandinavisches Design ist demokratisches Design. Es soll Design für jedermann sein - das ist in Dänemark Ideologie. Außerdem sind skandinavische Möbel und Produkte so populär, weil sie auf Funktionalität basieren und alltägliche Probleme lösen. Es geht nämlich nicht nur um den schlichten, minimalistischen Look - die Funktion und das Material gehen damit Hand in Hand. Das ist auch der Grund, warum skandinavisches Design nicht stehenbleibt, sondern sich immer weiter entwickelt.

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