#Slow Living: Jetzt mal ganz langsam!

#Slow Living:  Jetzt mal ganz langsam!

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Spürt Ihr das auch? Den Wunsch nach mehr Langsamkeit im Leben? Instagram, Facebook, Whatsapp - so schön die Social Media Tools auch sind, irgendwie hat man doch das Gefühl, 24/7 online zu sein. Kein Wunder, dass wir uns nach einem Ausgleich sehnen. Einfach mal einen Gang runterschalten, entschleunigen und auf das Wesentliche besinnen, das gewinnt immer mehr an Bedeutung. SLOW LIVING heißt diese Bewegung, die alle Lebensbereiche erfasst.

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Kaum aufgewacht, greift man zum Handy, um Instagram & Co. zu checken. Eigentlich nonstop bis zum Schlafengehen sind wir „always on“. Klar, die Klamotten, Urlaubsorte und Einrichtungen von anderen anzusehen, ist interessant und herrlich inspirierend.

Aber das stundenlange Scrollen hat auch seine Kehrseiten. Es kann abhängig und unglücklich machen, haben Wissenschaftler festgestellt. Weil man sich ständig mit anderen vergleicht. Das eigene Leben kommt einem plötzlich langweilig und trostlos vor, wenn man das vermeintlich glamouröse Jetset-Dasein anderer betrachtet.

Außerdem ist unser Gehirn im Dauerstress durch das ständige Starren auf den Bildschirm. Die Folge: Konzentrationsverlust, Nervosität und Schlafstörungen.

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Online-Detox

Wie wäre es deshalb mal mit einem bewussteren Social Media-Umgang? Versucht doch zum Beispiel mal, Euer Handy für eine gewisse Zeit beiseite zu legen und verzichtet gleichzeitig auch aufs Tablet und Laptop. Jetzt seid Ihr erstmal offline - und habt jede Menge Zeit für andere schöne Dinge. In Ruhe ein Buch lesen, den Flur in einer tollen Farbe streichen, einen Sonntag mit den Liebsten verbringen oder einfach nur auf einer Wiese liegen und den Wolken zuschauen.

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Achtsamkeit erlernen

In der schnelllebigen, reizüberfluteten Welt müssen wir wieder lernen, uns auf uns selbst zu besinnen. Achtsamkeit nennt man das auch. Die Herausforderung dabei ist, dass wir unseren Blick auf das Hier und Jetzt richten, nicht auf virtuelle Parallelwelten oder das Morgen.

Achtsamkeit kommt aus dem Buddhismus. Achtsam sein bedeutet, sich nicht immer ablenken zu lassen, sondern den Fokus zu bewahren. Bewusst essen, bewusst spazieren gehen - und dabei alle Sinne einsetzen und voll da sein. Das macht glücklich, haben Studien ergeben.

Meistens ist unser Gehirn allerdings auf Autopilot geschaltet. Wir stehen auf, trinken Kaffee, fahren zur Arbeit, gehen zum Sport - und bekommen gar nicht richtig mit, was um uns herum passiert, was wir fühlen und denken. Ein Grund, warum die Zeit einfach nur so dahinfliegt. Also: Tempo raus, alles einfach mal runterdrosseln, das tut spürbar gut.

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Mehr Lebensqualität durch Entschleunigung

„Der Slow-Trend wird sich in vielen Bereichen durchsetzen. Es gibt ein tiefes Bedürfnis nach Entschleunigung im Sinne höherer Lebensqualität“, sagt der Soziologe und Leiter des Zukunftsinstituts in Frankfurt, Matthias Horx. Das werde sich auch auf die Arbeitswelt auswirken. Warum 50 oder 60 Stunden in der Woche schuften, wenn zum Leben vielleicht auch ein 30 Stunden-Job ausreicht.

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Glückliche Skandinavier

Weniger ist mehr - die Skandinavier haben das schon längst erkannt. Hygge, Lykke, Lagom und Fika heißen hier die Glücksbegriffe, die im Grunde dasselbe meinen wie Slow Living. Nicht umsonst zählen die Dänen, Schweden oder Norweger zu den zufriedensten Nationen der Erde. Im Norden verstehen es die Menschen, das Glück im Kleinen zu finden. Zeit mit Familie und Freunden zu verbringen, Zimtschnecken und heißen Kakao zu genießen.

In Sachen Stadtplanung und Siedlungskonzepte sind uns die Skandinavier Jahrzehnte voraus. Kein Haus gleicht dem anderen, Radfahren wird schon längst gefördert, und Umweltschutz und Nachhaltigkeit haben im Norden seit jeher einen hohen Stellenwert.

Esstisch Thor und Lederstuhl Ida Camel

Foto: Fasmas

Slow Living für Dein Zuhause

Der schlichte, natürliche Einrichtungsstil der Skandinavier ist prädestiniert für den Slow Living-Wohnstil. Helle, zurückhaltende Farben, natürliche, nachhaltige Materialien sowie eine klare Formensprache sorgen zu Hause für eine wohltuende, beruhigende Atmosphäre.

Slow Living - das bedeutet auch minimalistisch und reduziert wohnen. Ihr habt zu viel Dekorationen, Erinnerungsstücke, Sachen, die Ihr eigentlich gar nicht so mögt? Weg damit! Entrümpeln ist die Strategie. Sammelt nur Dinge in Eurer Wohnung, die Euch wirklich wichtig sind und die Euch glücklich machen.

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Sanfte Töne

Knallige Farben sollten beim Slow Living-Stil möglichst vermieden werden. Lasst sanfte, erdige Naturtöne bei Euch einziehen. Und zieht Naturmaterialien wie schwere Wollteppiche, Holztische oder Stühle aus Vintage-Leder künstlichen Werkstoffen vor. Natur pur macht glücklich. Dazu noch ein paar Grünpflanzen - sie reduzieren Stress und reinigen die Luft. Mit diesen Zutaten kreiert Ihr Eure persönliche Slow Living-Wohlfühloase.

Foto: Tine K Home, Fasmas

Stuhl Fur Hellgrau

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