Sansibar

SANSIBAR

Dass er einmal ausgerechnet von einer Feinschmeckerbibel zum „Restaurateur des Jahres“ gekürt werden könnte, hätte sich Sansibar-Wirt Herbert Seckler nicht träumen lassen, als er vor über 40 Jahren aus einem alten Strandkiosk in den Rantumer Dünen eine Art "maritime Skihütte" machte.

Bloß kein „Gourmettempel“ war seine Maxime. Und sie ist es bis heute, auch wenn der Fisch im Sansibar frischer ist und besser schmeckt als in vielen Sternerestaurants, und der Weinkeller so manchen Sommelier vor Neid erblassen lässt. Einen Ort, an dem sich alle wohlfühlen, wollte Herbert Seckler schaffen. Das ist ihm zweifelsohne gelungen. Egal, ob Flipflop oder High Heel: In seinem Sansibar sind alle gleich, und alle werden gleich freundlich und aufmerksam behandelt.

Herbert Seckler kam 1974 im Alter von 22 Jahren nach Sylt und übernahm schon bald den alten Strandkiosk Sansibar. Mit seinem untrüglichen Gespür für seine Gäste und harter Arbeit machte er das Sansibar zu einem Szene Hotspot und einem Sehnsuchtsort mit Kultcharakter.

Gäste der Sansibar

In der Sansibar trifft sich eine bunte Mischung an Gästen, von Familienurlaubern über Strandläufer bis hin zu Prominenten (unter ihnen Günter Netzer, Johannes B. Kerner, Thomas Gottschalk und Til Schweiger). „Ich behandle alle gleich“, sagt Herbert Seckler, der Lokalmatador der Sanisibar, der immer zu einem Plausch mit seinen Gästen bereit ist.

Trotz des Renommees ist „Deutschlands nördlichste Skihütte“, wie die urige Sansibar liebevoll bezeichnet wird, nach außen hin unkompliziert und klassenlos. Ihre Lage fernab von Trubel und Hektik, eingebettet im Schoß der Dünen und mit einem magischen Blick auf die Nordsee, fasziniert die Gäste. Eine Festung der Gemütlichkeit, wo die Zeit stehen geblieben zu sein scheint, man abschalten kann, den Wellen lauschen und im Schein des Kerzenlichts die beeindruckende Kulisse genießen.

„Sansibar“ ist längst ein Synonym für kulinarische Köstlichkeiten, edle Weine und Lifestyle geworden. Peter Lewandowski, der Chefredakteur der Gala, spricht von ihr als einem „magischen Ort, eine Wirklichkeit gewordene Utopie“. Und Günter Netzer ist überzeugt: „Die Menschen, die hierher kommen, kommen nach Hause.“ Die Sansibarsche Philosophie besagt – zurücklehnen und sich verwöhnen lassen.

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Die Küche der Sansibar

In der Küche der Sansibar wird sowohl Hausmannskost, wie deftige Currywurst, Linsensuppe oder Leberknödel, als auch ein erlesenes Gourmetprogramm, wie feinsten Kaviar zum Dom Perihnon, Zander auf Champagnerkraut oder Loup de Mer mit Rindercarpacciozubereitet. Ein eingespieltes Team von 50 Mitarbeitern sind unter der Leitung des Küchenchefs Dietmar Priewe und seines Küchenberater Axel Henkel in der Küche anzutreffen. Viele von ihnen arbeiten bereits seit mehreren Jahren in der Sansibar. Im Hochsommer bereiten sie mehr als 3000 Essen täglich zu. Die kulinarischen Köstlichkeiten gelten generell als nicht billig, aber erschwinglich, nach Einschätzung der meisten Gäste ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis Auf Produktqualität wird der höchste Wert gelegt.

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Weinkeller der Sansibar

Unter der Sansibar befindet sich der legendäre Weinkeller. Die 30000 Flaschen, die hier verteilt auf 1100 Positionen lagern werden auf den Wert mehrerer Millionen Euro geschätzt.

Ein Teil der Düne, in dem sich die Lagerstätte befindet, wurde nach einem speziellen Verfahren schockgefrostet und herausgehoben, bevor die Grube ausgebaut wurde.

Eine schmale Treppe führt zu einem langen Tisch ins Halbdunkel eines mit spärlichem elektrischen Licht und Kerzen ausstaffierten Gewölbes, an dem der Hausherr gelegentlich zur Weinprobe bittet. Das eigentliche Weinlager schließt unmittelbar an. Während im vorderen Bereich ein Querschnitt hervorragender europäischer Weine gelagert sind, findet man in der Mitte des Raumes eine 27 Liter Flasche 2006er Riesling trocken, „Only Sansibar“, von Robert Weil im Wert von etwa 2500-3000€.

Im etwas kleineren Lager dahinter reihen sich teuerste Rotweine an- und aufeinander und im dritter Raum trifft man auf weitere Schätze: Einen Petrus Pomerol für 1000€ und einen 2006er „Domaine Romanée Conti“ aus dem Burgund für ganze 4000€. Der ältester Wein ist der „Château La Tour Haut Brion“, ein Burgunder aus dem Jahr 1949. Das Weinangebot entstand mit Fachmann Michael Hamann hat zum Charisma und Erfolg der Sansibar beigetragen.

Die spektakuläre Weinkarte der Sansibar gehört mit ihren über 1200 Positionen zu den Besten in der Republik.

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